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Kernkraftwerke

Die Geschichte des Kernkraftwerks

Erfinder, Entwickler, Katastrophen, Unfälle usw.

Bereits um das Jahr 1890 wurden von Antoine Henri Becquerels und Pierre Curie erste Experimente zur Radioaktivität durchgeführt. Die beiden Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann erforschten die Kernspaltung von Uran. Am Anfang wurden die erforschten Erkenntnisse zu militärischen Zwecken eingesetzt. Im Jahre 1942 gelang Enrico Fermi die erste nukleare Kettenreaktion in einem Kernreaktor, was die Grundlage für die zukünftigen Kernkraftwerke bildete.

Während im Militär viele Tests mit Kernfusion durchgeführt wurden, forschte man auch in der Zivilisation zur Verwendung von Kernenergie. Im Jahre 1954 wurde im russischen Obninsk das erste zivile Kraftwerk in Betrieb genommen. Bereits ein Jahr später wurde ein zweites Kernkraftwerk in Calder Hall, England errichtet. Es ist das erste kommerzielle Kraftwerk der Welt und lieferte eine Leistung von 55 Mega Watt. In den darauf folgenden sechziger Jahren wurde eine Reihe von Kernkraftwerken gebaut und in Betrieb genommen. Als in den siebziger Jahren die Ölkrise eintrat, entstand das Kernkraftwerk Biblis, welches eine Leistung von 1.3 Giga Watt hatte.

Am 26. April 1986 kam es in Tschernobyl zum Supergau. Während des Versuches, den totalen Stromausfall zu simulieren, kam es dann zur Katastrophe und es wurde eine große Menge an Radioaktivität ausgesetzt. Die Folgen für die Bevölkerung waren schwerwiegend und es sind heute noch Spuren sichtbar.

Nach diesem Unglück nahm die Kritik an der Nutzung der Kernenergie erheblich zu und findet auch heute noch Unterstützung.


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